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mit den nachstehenden Informationen möchten wir
unseren Weg zur Glaskunst beschreiben, um Ihre Neugier für unsere
Exponate zu wecken.
Ich hatte das Glück, dass mein Schulweg mir viele Gelegenheiten bot,
Tiere und Pflanzen zu beobachten. Danach malte ich Bilder, schrieb
kleine Geschichten und Gedichte zum Zeitvertreib hinzu. Das Thema
„Frühlingstraum“, brachte mir in der Schule meinen ersten großen
Applaus für das Gedicht ein. Es war ein wunderbares Gefühl!
Mein Mann wohnte leider mitten
in der Stadt. So konnte er die Natur nicht so wie ich erleben. Das
holten wir zusammen nach.
Autodidakt begannen wir 1985 uns mit der Materie Glas zu beschäftigen.
Mein Mann bearbeitet das Glas in kalter Form. Sehr schnell wollte ich
Glas verbiegen und schmelzen, um kleine Kunstobjekte nach meinen
Vorstellungen zu gestalten. Zuvor mussten wir jedoch eine Menge
Theorie bewältigen. Diese verschafften wir uns zunächst als
Autodidakten mit Flachglas, später im Heißglasbereich bei
internationalen Künstlern der Glasszene. Mein Mann unterstützte mich
tatkräftig im technischen Bereich. Hunderte von Möglichkeiten taten
sich auf und wir waren von dem Material Glas fasziniert. Jede freie
Minute widmeten wir uns „unserem“ Glas. Wir erwischten uns dabei, dass
wir nur noch „in Glas dachten“. Ob es der Himmel, ein knorriger Baum,
eine Spiegelung im Wasser war, wir setzten es gedanklich in Glas um
und verwirklichten es später in unserer Werkstatt. Die Arbeiten wurden
im Galeriebereich unseres Ladens in wechselnden Ausstellungen
von 1990 bis 2002 präsentiert.
Dann gaben wir aus gesundheitlichen Gründen dieses Domizil
auf.
Es kam eine Zeit der Muße, ein Sammeln von Kräften und das
Beseitigen jeglicher Faktoren,
die uns an der Arbeit mit Glas hinderten.
Nach der Phase der Erholung nahmen wir jede
Gelegenheit war, die uns zur Fortbildung geboten wurde. Tschechische
Künstler, Jan Fisar (www.glassart.de),
Petr Novotny (www.ajetoglass.com),
Milan Handl und Stanislava Grebenickova (www.milanhandl.cz)
kannten wir von unseren jährlichen
Studioreisen in der Zeit von 1994 bis 2001. Bis zu 3 Wochen hielten
wir uns in Novy Bor oder Lindava auf, wo wir in der Glashütte und im
Studio von Petr Novotny, Glas bliesen. Gerade diese Studien in
Tschechien, ganz besonders die Fachgespräche mit den zuvor genannten
Glaskünstlern, vermittelten uns das notwendige Verständnis für das
Glas. Besonders möchte ich unsere Studien in der Internationale
Kunstakademie „Bild-Werk-Frauenau“ erwähnen. Hier sind Glaskünstler
aus der ganzen Welt bereit, ihr Können an wissensdurstige
Kunstinteressenten zu
vermitteln. Bei Stephen Paul Day (USA) studierten wir Bronze- und
Glasguss. Ron Fischer und Alex Wallner (D) unterstützten uns bei der
Bearbeitung von Skulpturen. Die Arbeit in der Meiserklasse von
Vladimir Klein (www.bild-werk-frauenau.de)
im
März 2006, mit anschließendem
Symposium, war sehr inspirierend für uns. Das Lob des Meisters im
Sommersemester 2007, beste Designerin zu sein, lässt mein Herz auch
heute noch schneller schlagen. Mein Mann hat zum Abschluss des
Sommersemesters 2008 das beste Objekt mit dem Titel „Gelber Diamant“
gestaltet. Auch er ist darüber sehr glücklich!
Weltbekannten Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen und die gesehenen
Techniken für unsere eigenen Arbeiten einzusetzen, ist für uns absolut
wichtig. So auch das Verweilen in der Natur. Hier lenken Augen, Herz
und Hand den Verstand. Sie finden diese Begriffe, Augen, Herz und
Hände, in vielen Objekten wieder. Sie sind unsere Werkzeuge. Wir leben
nach dem Grundsatz: „Hilf dir selbst, dann wird dir auch geholfen“.
Dieses Motto und das Verlangen
Gefühle durch gläserne Objekte auszudrücken, haben uns auf diesen Weg
geführt. Besondere Ereignisse fordern uns geradezu heraus,
diese in Glas dar zu stellen. Gesehenes, Erlebtes, Erzähltes,
Geträumtes sind unsere Anregungen zur Glasgestaltung.
Die Natur ist unsere Muse und
so unendlich die Natur ist, so viele Themen hält sie für uns
bereit.
Ursula und Karl Werner Bich,
Ohligser Str. 52, D-42329 Wuppertal
Tel. 0202-76 919 67
Handy 0173 – 27 28 777
E-Mail: info@glaskunst-bich.de
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